Leichtes Aufatmen bei allen Einsatzkräften, die seit Freitagnachmittag in Virgen in Osttirol wegen eines Waldbrandes im Einsatz stehen. Wohl am Sonntagabend kann „Brand aus“ vermeldet werden. Wind und hohe Temperaturen sorgten für eine „Knochenarbeit“ der Florianis im steilen Gelände.
Seit Freitagnachmittag tobte ein Waldbrand in einem Waldstück in Virgen. Im sogenannten „Mitteldorfer Wald“ breitete sich auf rund 10 Hektar ein Feuer aus. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Virgen wurden gleich weitere Einsatzkräfte alarmiert. Insgesamt standen 170 Florianis im Einsatz.
Da man den Brand am Freitag zwar unter Kontrolle, jedoch nicht löschen konnte, wurde in der Nacht auf Samstag eine Brandwache abgestellt. Rund 60 Einsatzkräfte konnten eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Auch zahlreiche Hubschrauber waren vor Ort, um die Glutnester und Flammen auch aus der Luft zu bekämpfen. Wie Harald Draxl, Bezirksfeuerwehrkommandant Osttirol, mitteilte, konzentrierte sich der Brand auf rund zehn Hektar. „Die Löscharbeiten dauern derzeit an, Wind und Trockenheit erschweren die Löscharbeiten bzw. Verhinderung der weiteren Ausbreitung massiv“, hieß es.
Am Samstag brachten die Einsatzkräfte den Brand vollständig unter Kontrolle. Einzelne Hotspots wurden bekämpft, Glutnester wurden bereits umgegraben. Nun heißt es vorerst aufatmen. Am Sonntagabend könne man wohl „Brand aus“ vermelden. Die Brandursache ist nach wie vor unklar.
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