Nach dem emotionalen Ritt der letzten Staffel der Kultserie wollen sich Beth (Kelly Reilly) und Rip (Cole Hauser) in ihrem eigenen Spin-off in Texas ein neues Leben aufbauen. Da sind reichlich Drama und viel Spannung vorprogrammiert
„Hättest du jemals geglaubt, dass wir das haben werden? Diese Ruhe?“ Noch bevor Beth (Kelly Reilly) ihren Gedanken zu Ende sprechen kann, weiß der geschulte „Yellowstone“-Fan: Diese Ruhe ist nicht von Dauer. In den nächsten paar Minuten bis zum Vorspann von „Dutton Ranch“ ereilt Beth, Rip (Cole Hauser) und Cole (Finn Little), den sie unter ihre Fittiche genommen haben, bereits der nächste Schicksalsschlag. Ihr gemeinsames Leben geht – im wahrsten Sinne des Wortes – in Flammen auf, also müssen sie sich ein neues aufbauen, fernab ihrer geliebten Berge in Montana, im heißen, trockenen Texas. Dort macht ihnen nicht nur die Hitze zu schaffen, sondern auch die rivalisierende 10 Petal Ranch, der unangefochtene Platzhirsch in der Gegend. Das Grundstück, auf dem Beth und Rip ihr neues Zuhause gefunden haben, wollte sich eigentlich die 10-Petal-Matriarchin Beulah Jackson (Annette Bening) unter den Nagel reißen, doch jetzt ist es ihr mit der Dutton Ranch ein Dorn im Auge. Der nächste Konflikt ist also vorprogrammiert, denn in dem beschaulichen Städtchen, ein paar Stunden nördlich der mexikanischen Grenze, herrschen, wie schon in Montana, eigene Regeln.
Oscarnominierte Verstärkung
So schmerzvoll (Achtung, Spoiler!) das Ausscheiden Kevin Costners mitten in der letzten „Yellowstone“-Staffel für alle Fans war, so sehr werden sie mit dem Spin-off der zum Kult gewordenen Serie entschädigt. Während sich die Zuseher – wie auch die Protagonisten – im neuen texanischen Umfeld erst zurechtfinden müssen, sind Reilly und Hauser die Anker der Geschichte. Reilly schultert dabei das meiste und läuft zur Höchstleistung auf. Das ist auch den Serien-Neuzugängen, wie dem vierfach oscarnominierten Ed Harris zu verdanken, der den sanftmütigen Veteranen und Tierarzt sowie Beths neu gewonnene Vertrauensperson spielt.
Apropos „spielen“: Das kann ohne Zweifel auch Bening, deren gnadenlose Beulah unmissverständlich klarmacht, wer das Sagen hat, ähnlich wie einst Costner als John Dutton III. Allerdings hat auch Beulah innerhalb ihrer Familie den einen oder anderen Kampf auszutragen. Das „Yellowstone“-Universum bleibt somit weiter spannend und dramatisch, denn Ruhe wird auch auf der „Dutton Ranch“ nicht so schnell einkehren.
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