Tennis-Star Jannik Sinner hat sich erwartungsgemäß im Finale des Masters-1000-Turniers von Rom durchgesetzt und damit nun jedes Masters schon zumindest einmal gewonnen. Der Italiener ist nach dem Serben Novak Djokovic erst der zweite Spieler, der dieses „Golden Masters“ in seiner Karriere geschafft hat. Am Sonntag siegte Sinner gegen den Norweger Casper Ruud 6:4,6:4.
Es war der 34. Masters-1000-Matchsieg des Weltranglistenersten in Folge, womit er seinen Rekord ausbaute. Und: 50 Jahre nach Adriano Panatta siegte wieder ein Italiener in Rom.
In Rom war es der erste Turniersieg von Sinner, der zuvor schon in Paris, Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid triumphiert hatte. Dabei tat sich der 24-Jährige aber nicht leicht, gleich sein erstes Aufschlagspiel gab er ab und lag 0:2 zurück. Sinner holte sich jedoch postwendend das Re-Break und drängte Ruud danach in die Defensive. Sein Gegner hatte nur noch einen weiteren Breakball, im zweiten Satz beim Stand von 3:4 aus seiner Sicht. Den wehrte Sinner ab und marschierte anschließend unbeirrt zum Matchgewinn nach 1:45 Stunden.
Sinner erlöste Italien nach fünf Jahrzehnten
Was folgte, waren Sprechchöre im Campo Centrale des Foro Italico. „Ich bin sehr, sehr glücklich. Die vergangenen zweieinhalb Monate waren unglaublich“, erklärte er im ersten Interview auf dem Court. Sinner ist der erste Italiener seit Adriano Panatta im Jahr 1976, der den Titel im Männer-Einzel in Rom gewann. Eine Woche vor dem Beginn der French Open untermauerte er damit auch seine Favoritenrolle für das Grand-Slam-Event. Sein spanischer Rivale Carlos Alcaraz wird in Paris verletzungsbedingt nicht dabei sein.
In Roland Garros kann Sinner auch seine Grand-Slam-Sammlung komplettieren. Nach Siegen in Australien (2024, 2025), Wimbledon (2025) und New York (2024) fehlt ihm nur noch der Titel beim wichtigsten Sandplatz-Turnier des Jahres.
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