Warlords, Tod, Hunger
„Krone“ reiste mitten in vergessene Kriegs-Hölle
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit findet in Afrikas Armenhaus seit drei Jahren ein Feldzug gegen die Menschlichkeit statt. Er hat die weltgrößte Flüchtlingskrise ausgelöst. Die „Krone“ war als eines der wenigen internationalen Medien im vom Hunger geplagten Sudan unterwegs.
Exakt 42,7 Grad zeigt der Thermometer an. Vormittags wohlgemerkt und im Schatten, den es hier kaum gibt. Wüstensturm peitscht den Sand zu Staub. Irgendwo glosen Gummireifen vor sich hin. Das Atmen wird zur Tortur. Ein Samstag wie so viele in Port Sudan. Draußen spielen Kinder dennoch mit einer Art Fußball. Frauen tauschen sich lautstark aus. Drinnen im Zelt des Flüchtlingslagers auf einem Feld nahe der verwahrlosten Metropole am Roten Meer ist es hingegen ruhig. Beklemmend ruhig.


















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