Erneut blutige Szenen am Wiener Westbahnhof! Nach einem Streit soll eine Frau am Dienstag zur Nagelschere gegriffen und zwei Personen im Gesicht und am Hals verletzt haben. Zeugen beobachteten die gefährlichen Szenen und alarmierten umgehend die Einsatzkräfte.
Kaum wurden die neuen Sicherheitsmaßnahmen entlang der U-Bahn-Linie U6 angekündigt, erschüttert die nächste Bluttat eine künftige Schutzzone: Schon am Dienstag wurden bei der Station Gumpendorfer Straße zwei Männer verletzt, einer mit blutender Kopfwunde. Nur einen Tag später der nächste Vorfall – diesmal am Westbahnhof.
Schnittverletzungen im Gesicht
Beamte wurden gegen 15.30 Uhr zur U-Bahn-Station alarmiert, nachdem es dort zu einer hitzigen Streiterei zwischen drei Personen gekommen sein soll, die völlig eskalierte und schlussendlich zwei Verletzte forderte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich ein blutiges Bild: Eine 39-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann wurden mit Schnittverletzungen im Gesichts- bzw. Halsbereich angetroffen.
Laut ersten Zeugenaussagen dürfte es zuvor zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen den beiden Opfern und einer Frau gekommen sein. Die Unbekannte soll dabei zur Nagelschere gegriffen haben und auf die beiden losgegangen sein. Danach flüchtete sie in Richtung Emil-Maurer-Park.
Die Beamten rückten sofort zur Fahndung aus. Kurz darauf konnte eine 40-jährige rumänische Staatsangehörige gestoppt werden, berichtet Polizeisprecherin Julia Schick. Sie wurde vorläufig festgenommen.
Nagelschere am Tatort gefunden
Die mutmaßliche Tatwaffe – eine Nagelschere – wurde am Tatort sichergestellt. Die 39-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 38-jährige Mann konnte nach der Erstversorgung in häusliche Pflege entlassen werden.
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