Auf sozialen Kanälen wie TikTok und Instagram kursieren zahlreiche Videos zum Thema „Girl Math“, in denen sich vor allem junge Mädels ihren deutlichen Überkonsum „schönrechnen“. Die finanziellen Folgen zeigen sich erst später, wie ein Schuldnerberater erklärt. Doch der Druck, mit Influencern mitzuhalten, steigt.
„Girl Math’ ist, dass – wenn ich etwas nicht kaufe – ich eigentlich Geld verloren habe.“ So oder so ähnlich erklären junge Frauen auf TikTok einen der viralsten Finanztrends. Dahinter steckt eine spielerische Logik: Wer etwas im Ausverkauf erwirbt, hat „Geld gespart“ – auch wenn man das Produkt ursprünglich gar nicht gebraucht hätte. Was bar bezahlt wird, gilt zudem als quasi „gratis“. In besonders extremen Videos wird Überkonsum regelrecht schöngerechnet – etwa, indem mehrere Einkäufe miteinander „verrechnet“ werden, bis am Ende scheinbar kein Geld ausgegeben wurde.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.