Bruckner Orchester

Markus Poschner geht in sein klingendes „Finale“

Oberösterreich
28.04.2026 14:00

Ab Herbst beginnt das „Grande Finale“: Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchesters, geht in seine zehnte – und letzte – Saison in Linz. Rund um das „Herzschlagader“-Abo hat er eine außergewöhnliche Saison programmiert – mit einem Beethoven-Zyklus, einer Europa-Tournee und einem „Häfn-Konzert“.

„Das Programm 2026/27 reflektiert meine letzten zehn Jahre in Linz“, sagt Markus Poschner, ein gebürtiger Münchner, der seit 2017 das Bruckner Orchester lenkt und dirigiert.

Mit der nächsten Saison nimmt er als Chefdirigent Abschied. Er wird mit Beginn der Spielzeit 2027/28 am Pult der Utah Symphony stehen. Zurzeit dirigiert er auch noch das ORF Radio-Symphonieorchester Wien (RSO Wien), wir haben darüber berichtet.

Markus Poschner beim Einspielen einer Studioaufnahme des BOL
Markus Poschner beim Einspielen einer Studioaufnahme des BOL(Bild: True Photo by Oliver Erenyi)

Jubiläum mit großen Solisten
Das Bruckner Orchester (BOL) freilich ist für ihn ein „einzigartiger Klangkörper“, der in der kommenden Saison auch sein 60‑jähriges Jubiläum feiert. Der fünfteilige BOL-Konzertzyklus im Linzer Brucknerhaus, wie sich das Abo nennt, wird von Gastdirigenten und Solisten begleitet, darunter u.a. die Geigerin Midori oder der Pianist Jan Lisiecki. Alle Konzerte werden auch im Wiener Konzerthaus gespielt.

Auf Tournee in Europa
Zweiter Schwerpunkt des BOL ist der Beethoven-Zyklus, der bereits in dieser Saison begann und bis 2027 alle neun Sinfonien des großen „Ludwig van“ zum Klingen bringt. Ab 1. Februar 2027 geht das BOL auf Tournee, spielt in München, Bremen und Balbach (Baden-Württemberg), in der Schweiz und im Concertgebouw von Amsterdam gibt es den Höhepunkt der Reise. Bei der Tournee wird Cellistin Julia Hagen als Solistin auftreten. Übrigens: Auch in Wels und Graz wird das BOL auftreten.

Musikerlebnisse hinter Gittern
Neben dem reichhaltigen Programm findet das BOL auch noch Zeit für Vermittlung. Nicht nur das neue Format „Petra und der Wolf“, ein Konzert, das in Schulen kommt, auch Kinder- und Familienkonzerte, ein Konzert für Berufstätige nach der Arbeit und natürlich wieder die beliebte Topolina-Reihe stehen auf dem Spielplan.

Interessant: Das Bruckner Orchester wird am 4. Mai 2027 erstmals ein Open-Air „hinter Gefängnismauern“ spielen – Vivaldi wird in der Justizanstalt Suben erklingen.

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