Unterschriften aus dem Umfeld von Benkos Signa-Stiftung und fehlender politischer Wille beim Bürgermeister brachten ein vielversprechendes Projekt in einem Innsbrucker Innenhof zu Fall. DNI-Klubchefin Birgit Winkel lädt nun SPÖ und Grüne ein, für das Studierendenheim zu stimmen.
Über Jahre wurde das Studierendenheim Maximilianstraße entwickelt, mit der Stadt abgestimmt und politisch breit getragen – von einer Umsetzung ist es dennoch meilenweit entfernt. Dies liegt einerseits an der Gegnerschaft von Anrainern aus dem damaligen Signa-Umfeld von René Benko, andererseits an der fehlenden Unterstützung der Liste JA von BM Johannes Anzengruber und der SPÖ – die in diesem Fall offenbar null Berührungsängste mit dem Pleitier haben.
Beim Studierendenheim Maximilianstraße leidet die politische Glaubwürdigkeit der Grünen und Roten massiv. Jetzt braucht es Mut statt Ausreden!
GR Birgit Winkel, Klubchefin „Das Neue Innsbruck“
Grüne beugen sich dem Bürgermeister
Die Grünen wären prinzipiell dafür, beugen sich aber widerwillig der Koalitionsdisziplin. Dass das Studentenheim benötigt würde, steht angesichts der Mietpreise in Innsbruck außer Streit. Wie dramatisch die Situation mittlerweile ist, zeigt eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer Tirol: Demnach sind die Mieten in Innsbruck in den vergangenen fünf Jahren um 34 Prozent (!) gestiegen.
„Parteiübergreifende Verantwortung“
„Wenn es laut Aussagen des Grünen Klubobmannes Dejan Lukovic tatsächlich nur an der Mehrheit fehlt, dann bieten wir gerne unsere Unterstützung an“, erklärt DNI-Klubchefin Birgit Winkel dazu. „Wir sind überzeugt, dass auch andere Oppositionsparteien bereit sind, dieses Projekt noch zu ermöglichen. Es wäre ein starkes Signal, wenn hier parteiübergreifend Verantwortung übernommen wird“, bietet Winkel Unterstützung bei der Mehrheitsfindung an.
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