Italienischer Premieren-Sieg beim 27. Ironman Austria: Mattia Ceccarelli siegte in 7:48:07 Stunden. Der 38-Jährige drehte auf dem Rad voll auf, hatte aber auf der Laufstrecke anfangs mit Problemen zu kämpfen. Als bester Österreicher holte Sebastian Aschenbrenner den sechsten Platz.
Der Start des 27. Ironman Austria ist um 6.30 Uhr im Strandbad Klagenfurt erfolgt. Nach der 3,8 km langen Schwimmstrecke stieg heuer nach langer Zeit wieder eine anderer Athlet aus dem Wasser, nachdem Lukasz Wojt ja seine Karriere beendet hatte. In 46:29 Minuten war der Tiroler Luis Knabl der Schnellste im Wasser.
Unmittelbar dahinter folgte mit Florian Angert (D) ein designierter WM-Starter – er ging nach einem schnellen Wechsel auch als Führender auf die 180 km lange Radstrecke, auf der er sich auf den ersten Kilometern mit dem Italiener Mattia Ceccarelli an der Spitze behauptete.
Weiss mit über zehn Minuten Rückstand
Der Italiener war es dann auch, der am Rad das Rennen vorneweg dominierte, dem Deutschen – und allen anderen – früh davonraste. Nach 180 km (in einer Fahrzeit von 4:09:06 Stunden) hatte der 38-Jährige bereits knapp über Minuten Vorsprung auf Angert, der dicht gefolgt von 2023-Sieger Mathias Petersen war. Als bester Österreicher ging Michael Weiss (NÖ) mit 10:06 Minuten Rückstand in den Marathon.
Nach der halben Distanz (21,1 km) führte Mattia Ceccarelli – rund dreieinhalb Minuten dahinter jagten Flo Angert und Mathias Petersen den Italiener im Doppelpack. Von hinten tauchte dann auch noch der Norweger Jon Breivold auf, überholte das Duo am Weg in die Klagenfurter Innenstadt.
Erster Ironman-Sieg
Mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung bog Ceccarelli dann auf die letzten Meter des Metznitzstrands beim Strandbad Klagenfurt ein und verteidigte die Führung. „Ein verrücktes Rennen. Ich hätte nach den ersten Laufkilometern fast aufgegeben. Dann ging es mir besser und meine Frau motivierte mich.“
Mit einer starken Zeit von 7:48:07 Stunden feierte der 38-jährige Italiener aus Forli (Emilia-Romagna) seinen allerersten Ironman-Sieg, seinen insgesamt fünften auf der Langdistanz. Dahinter reihten sich Breivold (+1:37 Min.), Angert (+4:27) sowie Brons und Sandör.
Aschenbrenner hielt sein Tempo
Aus rot-weiß-roter Sicht konnte sich Sebastian Aschenbrenner von Michi Weiss absetzen – der Niederösterreicher hielt sein Tempo und kam als Sechster mit einer Zeit von 7:55:49 Stunden ins Ziel.
Seit frühem Morgen tummeln sich tausende Fans an der Strecke, feuern die Teilnehmer an. „Es ist heuer deutlich mehr los, als im vorigen Jahr“, meint ein Zuseher.
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