Die Stadt Innsbruck weigert sich, ein fix und fertig geplantes und weitgehend genehmigtes Wohnprojekt in der Innenstadt umzusetzen. Die Kritik daran reißt nicht ab. Jetzt gab es offenbar auch einen Maulkorb-Erlass für die Rathaus-Mitarbeiter.
Der Fall des fix und fertig geplanten Studentenheimes in Innsbruck, das seit Jahren seiner Umsetzung harrt, sorgt für Debatten in der Landeshauptstadt. Die „Krone“ fragte bei zuständigen Stellen der Stadt Innsbruck nach und auch bei Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA).
Dieser Fall (Maximilianstraße) sei „bereits vollinhaltlich abgeschlossen“, ließ der Stadtchef wissen.
Das ist weder ehrlich noch verantwortungsvoll gegenüber all jenen, die dringend eine Wohnung suchen.

Neos-LA Susanna Riedsperger
Bild: Neos
Maulkorb-Erlass für Dienststellen
Offenbar gab es auch einen Maulkorb-Erlass für die Rathaus-Mitarbeiter: „Nach Rücksprache mit den zuständigen Dienststellen wird vonseiten der Stadt derzeit keine Stellungnahme zum Thema Studentenwohnheim in der Maximilianstraße erteilt“, teilte die Kommunikationsabteilung im Rathaus mit.
Zehn Studenten, ein Heimplatz
Die Kritik am Nicht-Handeln der Stadt reißt aber nicht ab: „Hier wird Klimaschutz als Ausrede missbraucht, um ein längst abgestimmtes Projekt zu kippen. Das ist weder ehrlich noch verantwortungsvoll gegenüber all jenen, die dringend eine Wohnung suchen“, kann NEOS-LA Susanna Riedlsperger nur den Kopf schütteln, „dabei würde jeder Wohnraum für Studierende den Innsbrucker Wohnungsmarkt entlasten.“
Derzeit kommen zehn Studenten auf einen Heimplatz.
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