Die Gewaltvorwürfe gegen Christopher Seiler sind juristisch mit einer Diversion beigelegt worden. Das teilte der Musiker am Freitag selbst mit – und richtete dabei auch Worte an jene Frau, die ihn angezeigt hatte.
„Die juristische Aufarbeitung wurde von allen Seiten mit einer Diversion abgeschlossen“, postete Seiler in einer Instagram-Story. Er wünsche der Geschädigten nur das Beste: „Sie hat mit ihrer Anzeige absolut richtig gehandelt und dadurch Grenzen laut aufgezeigt.“
Jegliche Form der Gewalt sei inakzeptabel: „Wurscht wie ma beinaund is. Punkt aus.“ Er hätte die Chance auf Wiedergutmachung bekommen und diese auch genutzt. Das sei für ihn persönlich am wichtigsten gewesen.
Seiler will Chance nutzen
Er selbst stehe jedoch erst am Anfang seiner Reise. „In jeder Krise steckt auch eine Chance“, so der Musiker. Diese wolle er nun für einen Neuanfang nutzen. Seine Nachricht endet mit den Worten: „Bleibts sauber, Seili.“
Den Instagram-Beitrag des Künstlers bestätigte sein Manager: „Man hat sich geeinigt, das Verfahren ist damit abgeschlossen. Christopher setzt seine Therapie nach der stationären Entlassung fort. Im Juni wird er wieder auf der Bühne stehen.“
Bereits nach Bekanntwerden der Vorwürfe im März – die „Krone“ hat ausführlich über den Fall berichtet – zeigte sich Seiler geständig. Zur Erinnerung: Nach einem Videodreh in Wien soll es zu einem Übergriff auf eine 30-jährige Frau gekommen sein.
Damals erklärte Seiler: „Man geht zu keiner Person, egal in welchem Zustand, egal wie illuminiert man ist, nimmt‘s so und schmiert ihr dann Kokain auf die Lippen.“ Die Strafe gehöre ihm. Gewaltanwendung oder einen sexuellen Übergriff bestritt er jedoch vehement.
Seiler gehört zum Musikduo „Seiler & Speer“. Zuletzt verschob die Band mehrere Auftritte und auch die Veröffentlichung eines Albums, an dem Seiler beteiligt gewesen wäre, wurde vorübergehend ausgesetzt.
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