Im Rechtsstreit mit dem französischen Ex-Nationalspieler Lassana Diarra um internationale Transferregeln hat der Fußball-Weltverband nach eigenen Angaben eine außergerichtliche Einigung erreicht. Wie diese konkret aussieht, das präzisierte die FIFA nicht.
Diarra hatte die FIFA und den belgischen Verband auf Entschädigung in Höhe von 65 Millionen Euro brutto verklagt. Vorausgegangen war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2024.
Hintergrund des jahrelangen Disputs war 2014 der Abgang von Diarra von seinem damaligen Verein Lokomotive Moskau trotz noch bestehenden Vertrags. Der Club warf dem Spieler Vertragsbruch vor und kontaktierte die FIFA, die Diarra dann zu einer Strafe von mehr als 10 Millionen Euro verurteilte. Im Anschluss daran sahen andere Vereine von einer Verpflichtung ab, weil die damaligen FIFA-Regularien vorsahen, dass ein neuer Club für den Spieler hafte und eventuelle Strafen bezahlen müsse.
Rechtsstreitigkeiten beigelegt
Der EuGH rügte in seinem Urteil, dass dadurch die vom EU-Recht gewährte Freizügigkeit der Spieler und der Wettbewerb zwischen den Vereinen eingeschränkt sei. Die FIFA machte sich eigenen Angaben zufolge im Anschluss daran, ihre Regeln zu überarbeiten. Diarra und die FIFA haben nun alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt, wie der Verband verkündete. Er unterstrich: „Die FIFA hat weder ihre Schuld eingestanden noch eine Entschädigungszahlung geleistet.“ Zum aktuellen Zeitpunkt wolle sich der Weltverband nicht weiter zur Causa äußern
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.