Angriff nach Videodreh

Seiler: Justiz sieht genug Verdacht für Verfahren

Österreich
16.03.2026 15:00

Der Musiker Christopher Seiler hüllt sich in Schweigen, sein Management will sich erst ein Bild machen. Indes laufen die Ermittlungen gegen den Star weiter.

Es war ein wolkenverhangener Donnerstag, als sich „De zwidan Zwa im Broda“, sprich im Wiener Prater, getroffen haben. Eine illustre Runde, Christopher Seiler, sein (neben Bernhard Speer) zweiter Musik-Kumpane Ernst Molden und das Frauenorchester. Die Stimmung war ausgelassen beim Dreh für ein neues Video der „zwidan Zwa“. Doch der Tag endete schließlich in einem Desaster.

Schwere Vorwürfe
Für eine um die 30-jährige Frau, die körperlich attackiert worden sein soll und für Christopher Seiler als Hauptakteur in der prekären Causa. Wie berichtet, erhebt sie schwere Vorwürfe gegen den Sänger (Seiler & Speer): Er soll ihr nach der Prater-Action eine Mitfahrgelegenheit angeboten haben – mit einem nicht sehr „hödnhaften“ Ende.

Verdachtslage als „ernst“ eingestuft
Während sich Seiler nach seinem Instagram-Posting in Schweigen hüllt („ich werde mich mit Fakten bei euch melden, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind“) und von „Berichterstattung der Sensation wegen“ spricht, hat die Staatsanwaltschaft die Anzeige des mutmaßlichen Opfers geprüft und die Verdachtslage als so „ernst“ eingestuft, dass ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Nach dem Videodreh im Wiener Prater von „De zwidan Zwa“ soll es zu einem Übergriff von ...
Nach dem Videodreh im Wiener Prater von „De zwidan Zwa“ soll es zu einem Übergriff von Christopher Seiler (o. li.) gekommen sein.(Bild: Mario Urbantschitsch)
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Es war niemand von unserem Team beim Tathergang dabei. Damit dürfte wohl auch alles gesagt sein.

Charlie Bader, langjähriger Manager von Ernst Molden, auf Nachfrage der „Krone“.

Im Fokus der Fahnder stehen naturgemäß alle Beteiligten am folgenschweren Videodreh. Die „Krone“ nahm deshalb auch Kontakt mit Charlie Bader, seines Zeichens Manager von Molden, auf. Der zeigte sich auf Nachfrage aber wortkarg. Zuerst bestritt er noch, dass Molden oder ein „Teammitglied“ überhaupt beim Dreh im Prater anwesend waren.

Nach einer kurzen Nachdenkpause erklärte er jedoch, dass man lediglich beim „Tathergang“ nicht dabei war. Mehr wollte man (noch) nicht preisgeben.

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