Greenpeace überprüfte die positiv getesteten Standorte und fordert die Landesregierung nun erneut zum Handeln auf.
Laut der Umweltschutzorganisation hätte Niederösterreich bei fast allen Fundorten bereits gehandelt. Im Burgenland und der Steiermark habe die Überprüfung ergeben, dass kaum etwas passiert sei. „Es ist unverständlich, dass die öffentlichen Stellen bis auf wenige positive Ausnahmen nicht handeln“, meint Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit. Das belastete Material müsse endlich fachgerecht entfernt werden.
Faustgroße Brocken vor Krippe
So würden etwa noch immer teils faustgroße Asbest-Brocken beim Gehweg vor der Kinderkrippe Oberwart liegen. Auch der belastete Asphalt beim Skatepark in Rechnitz sei noch immer dort. Bei der Klinik Oberwart sei zwar die betroffene Baustellenfläche abgedeckt worden, neben den Parkplätzen liegt aber weiter asbestbelasteter Schotter offen im Bankett, heißt es.
„Verantwortung nicht abschieben“
Unterstützung gibt es aber für die Forderung der burgenländischen Landesregierung an Umweltminister Totschnig, rechtliche Klarheit für den Verkauf von Asbestschotter zu schaffen: „Der Bund muss handeln, aber das Land darf die Verantwortung für dringend notwendige Maßnahmen im Burgenland nicht abschieben“, so Egit.
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