Nach dem heftigen Waldbrand im Tiroler Ötztal am Mittwoch – die „Krone“ berichtete – dürfte nun die Brandursache feststehen. Wie die Polizei mitteilt, sollen zwei Neunjährige dahinterstecken. Über Stunden standen Florianis und der Polizeihubschrauber im Einsatz.
Gegen 17.15 Uhr wurde der Brand im Ortsteil Winnebach in Längenfeld entdeckt. 70 Feuerwehrleute rückten daraufhin aus und löschten vom Boden aus. Aus der Luft wurden sie vom Polizeihubschrauber „Libelle“ unterstützt, der laut dem Längenfelder Feuerwehrkommandanten Lukas Schöpf rund 10.000 Liter Wasser zur Brandstelle beförderte. „Das Wasser dafür kam aus dem Beschneiungsteich des Skiliftes“, erklärte Schöpf. Der Brand breitete sich auf eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern aus.
Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, dürfte die Brandursache nun gefunden worden sein. Bei Erhebungen zeigte sich, dass sich zwei neunjährige Kinder im Wald aufgehalten und dort zum Spielen ein Lagerfeuer entzündet haben.
Dazu verwendeten sie Gras, Äste sowie einen Anzündwürfel. „Aufgrund der Trockenheit und des vorherrschenden Windes geriet das Feuer rasch außer Kontrolle und griff auf umliegende Bäume über“, heißt es seitens der Ermittler.
Gegen 19.10 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Nach Abschluss der Erhebungen wird ein Bericht an die zuständigen Behörden erstattet.
Neue Waldbrandcontainer erfüllten Zweck
Dass die Bekämpfung so gut funktioniert hat, schrieb Schöpf im Gespräch mit der „Krone“ auch den Waldbrandcontainern zu, die im Ötztal erst vor Kurzem angeschafft wurden. „Darin wird Ausrüstung für die Waldbrandbekämpfung gelagert, die dadurch schnell verfügbar ist“, lobte Schöpf.
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