Meghan Markle sorgt wieder für Wirbel – diesmal mit einer Muttertagsaktion, die im Königshaus für hochgezogene Augenbrauen sorgt. Für ihre Lifestyle-Marke bringt sie zwei Luxuskerzen auf den Markt – und nutzt dabei die royalen Titel von Prinz Archie und Prinzessin Lilibet.
Für ihre Lifestyle‑Marke „As Ever“ bringt Meghan zwei Duftkerzen für jeweils 64 Dollar auf den Markt.
Bruch mit den Wünschen der Queen
Die Namen: „Nr. 604“ und „Nr. 506“ sind Anspielungen auf die Geburtsdaten ihrer Kinder Lilibet (4.6.) und Archie (6.5.). In der Kampagne dazu verwendet Meghan offen die Titel der beiden, was viele als Bruch mit dem Wunsch der verstorbenen Queen Elizabeth II. sehen, royale Titel nicht für Geschäfte zu nutzen.
Auf der Produktseite heißt es: „Wir stellen zwei neue Kerzen vor, liebevoll von unserer Gründerin gestaltet und zu Ehren der Geburtsdaten ihrer Kinder benannt. Nr. 604, benannt nach dem Geburtsdatum von Prinzessin Lilibet, duftet blumig und strahlend mit Noten von Amber, Wasserlilie und Santal. Nr. 506, benannt nach Prinz Archies Geburtsdatum, ist warm und erdend mit Ingwer, Neroli und Kaschmir.“
Für Fans der Herzogin, ist das natürlich ein süßes Muttertags‑Projekt – für Kritiker ein weiterer Schritt, dem Königshaus zu trotzen.
Prinz und Prinzessin als Marke geschützt
Insider aus dem Palast sprechen laut Berichten von einem „empörenden Umgang mit royalen Titeln“. Besonders brisant: Angeblich haben Meghan und Harry die Namen „Prince Archie“ und „Princess Lilibet“ markenrechtlich schützen lassen. Das wirft Fragen auf, wie die Titel künftig kommerziell genutzt werden könnten.
Brisant ist das vor allem wegen der Vereinbarung nach dem „Megxit“: Damals wurde festgelegt, dass Harry und Meghan ihre Hoheiten‑Titel – „His/Her Royal Highness“ – nicht für geschäftliche Zwecke einsetzen dürfen.
Kritiker sehen in der neuen Kampagne einen klaren Bruch mit dem Geist dieser Abmachung, auch wenn jetzt Titel der Kinder genützt werden.
Neben Tee bewirbt Meghan in diesem Posting auch Muttertagskerzen, die von ihren Kindern inspiriert wurden:
Marketingstrategie oder Grenzüberschreitung?
Während Unterstützer argumentieren, dass es sich lediglich um kreatives Branding handelt, sehen Royal-Experten darin eine gezielte Kommerzialisierung der Monarchie. Besonders heikel daran sei, dass minderjährige Royals für wirtschaftliche Zwecke instrumentalisiert werden.
Auch der Zeitpunkt der Produktpräsentation sorgt für Ärger: Ausgerechnet rund um den 100. Geburtstag der verstorbenen Queen.
In den sozialen Medien sprechen Nutzer von „geschmacklos“ bis „bewusst provozierend“. Ein Kommentar bringt die Wut vieler auf den Punkt: „Entfernt die Titel – und dann schauen wir, wie gut sich die Produkte verkaufen.“
Während Meghan den 100. Geburtstag der Queen und deren Wünsche ignorierte, schickte Prinz Harry nach Informationen des „People“-Magazins immerhin Blumen zum Grab seiner Großmutter in Windsor.
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