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Experte blickt zurück

Super-GAU: „Wir haben nicht gewusst, was los ist“

Steiermark
23.04.2026 09:00

Auch 40 Jahre nach dem Unfall im Atomkraftwerk Tschernobyl sind die Folgen des radioaktiven Niederschlags noch immer messbar. Der damalige steirische Strahlenschutz-Leiter blickt auf dramatische Tage zurück. Am Anfang war eine kryptische Meldung aus Schweden. 

„Passt auf, es ist irgendwas passiert. In Schweden wurde erhöhte Radioaktivität gemessen.“ Diese Nachricht erreichte die steirische Abteilung für Umweltschutz im April 1986. „Ein Steirer, der damals schon eine internationale Fernsehverbindung hatte, hat uns das mitgeteilt. Daraufhin sind wir hellhörig geworden, aber wir haben ja nicht gewusst, was los ist“, erinnert sich Kurt Fink. Der heute 82-Jährige war damals Referatsleiter für Umweltschutz und Strahlenschutz-Sachverständiger im Land Steiermark.

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