Die Besitzer eines landwirtschaftlichen Betriebs im südsteirischen Mureck stehen in Verdacht, ihre Schweine über mehrere Wochen massiv vernachlässigt zu haben. Mehrere Tiere starben, die anderen waren in miserablem Zustand und wurden abgenommen.
Katastrophale Zustände dürften auf dem landwirtschaftlichen Betrieb eines 49-Jährigen und seiner 67-jährigen Mutter im südsteirischen Mureck geherrscht haben. Bei einer Kontrolle durch die Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark Mitte Jänner 2026 wurden neun tote Tiere in den Stallungen liegend vorgefunden.
„Die Tiere waren abgemagert und wiesen bereits Verwesungsmerkmale auf. Zusätzlich wurden Körperteile aufgefunden, die stark verwest und teilweise von den Artgenossen angefressen waren“, berichtet die Polizei. Mehrere Tiere wurden pathologisch untersucht und von einem Sachverständigen der mutmaßliche Tod durch Verhungern und Verdursten festgestellt.
Die Tiere waren abgemagert und wiesen bereits Verwesungsmerkmale auf.
Polizei
Auch die vorgefundene Situation in den desolaten Stallungen wies auf eine starke Vernachlässigung bei der Tierhaltung hin. So litten die 45 noch lebenden Tiere unter starkem Hunger und Durst und standen in ihrer Gülle. Sie wurden daher behördlich abgenommen.
Bei der Einvernahme der Verdächtigen zeigten diese sich nicht geständig oder einsichtig. Laut Polizei folgt nun eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Graz wegen des Verdachts der Tierquälerei.
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