Lohnt sich Buchung?

Diese Urlaubsziele werden gerade zum Schnäppchen

Reisen & Urlaub
20.04.2026 18:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wer für den kommenden Sommer noch keine fixen Pläne hat, sollte jetzt genau auf die Landkarte schauen. Während die Preise für einige Trend-Ziele regelrecht in den Keller purzeln und das Urlaubsbudget spürbar entlasten, droht an anderer Stelle ein ordentliches Loch in der Geldtasche. Besonders Sonnenanbeter, die es nach Ägypten oder auf die Kanaren zieht, können sich derzeit über satte Rabatte freuen.

Laut einer aktuellen Preisauswertung der Buchungsplattform HolidayCheck ist insbesondere Hurghada der Preisbrecher der Saison. Eine Woche Pauschalurlaub für zwei Personen kostet dort im Schnitt 1830 Euro – das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch andere Klassiker sind günstiger zu haben:

  • Fuerteventura: -8 Prozent

  • Costa Brava: -7 Prozent

  • Mallorca: -6 Prozent

  • Rhodos: -1 Prozent

Wo Urlauber jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen
Aber nicht überall zeigt der Trend nach unten. Vor allem Insel-Ziele im Atlantik und Teile Italiens verzeichnen zweistellige Preissprünge. Spitzenreiter sind die Azoren mit einem Plus von 16 Prozent. Auch für Madeira (+15 Prozent), Sizilien (+13 Prozent) und die Costa del Sol (+11 Prozent) müssen Reisende deutlich mehr einplanen. Selbst auf Kreta stiegen die Kosten um 6 Prozent.

Geopolitik steuert die Reisepreise
Die Ursache für diese Schwankungen liegt laut Reiseexpertin Nina Hammer vor allem in der geopolitischen Lage. Der anhaltende Nahostkonflikt sorgt für eine veränderte Nachfrage. Um die Kapazitäten auszulasten, haben Reiseveranstalter die Preise für stark nachgefragte Regionen teils deutlich gesenkt.

Bei Fernreisen zeigt sich ein ähnliches Bild: Ziele wie die Kapverden oder die Dominikanische Republik boomen. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten wird hier zu einer frühzeitigen Buchung geraten.

Aufschlag für „Umflieger“
Ein spezielles Phänomen zeigt sich bei Reisen auf die Malediven oder nach Bali. Wer die Golfregion aufgrund der aktuellen Lage meiden möchte und Flüge bevorzugt, die nicht im Nahen Osten zwischenlanden, zahlt laut dem Reiseveranstalter Vivido einen massiven Aufpreis.

Im Durchschnitt müssen Reisende für solche Routen 17 Prozent mehr bezahlen. In der Spitze – besonders im begehrten Reisemonat August – können die Mehrkosten für das Umfliegen der Krisenregion sogar zwischen 10,6 und 26,7 Prozent liegen.

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