„Es macht viel Freude, anderen Menschen zu helfen!“ Die Pflegeschule Tulln ist ein Musterbeispiel, wie facettenreich derzeit bereits die Ausbildungs-Sparten sind. Im Sinn des Allgemeinwohls will man nun der so wichtigen Pflegebereichausbildung weiter auf die Sprünge helfen.
Ich hatte immer eine soziale Ader und half gern Menschen – es ist genau diese Ausbildung das Richtige für mich.“ Elisa Reiter-Asemota, Schülerin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule GuPS in Tulln, spricht aus, was viele wollen – es scheitert bei bereits Berufstätigen oft nur an einem Schritt: In einen der vielen Krankenpflege-Ausbildungswege einzusteigen, geht eine manchmal nicht leichte Jobwechselentscheidung zuvor.
Man bekommt viel Menschliches „zurück“ in diesen Berufen
Aber, so beschreibt es Elisa, man bekommt seine „Investitionen“ auf vielen Ebenen sozusagen zurück: „Auf die Sparte der Pflege bin ich gekommen, weil man einfach eine völlig andere positive Bindung und Beziehung zu den Menschen hat als in anderen Berufen.“
GuPS-Schüler Paul Lippay spornt wiederum künftige Kollegen an: „Ich sage ganz deutlich: Pflege ist kein Frauenberuf! Er kann für beide Geschlechter spannende Aufgaben mit sich bringen.“
Wichtig: Neben fachlicher Kompetenz legt man in der Ausbildung großen Wert auf soziale Fähig-keiten, die persönliche Entwicklung sowie Praxis.
Landesratin Christiane Tesch-Hofmeister
Es gibt viele neue Möglichkeiten, sich im Berufsbereich Pflege zu entfalten
Beide Schüler genießen jedenfalls eine qualitätsvolle Ausbildung mit aktuellstem Blick auf die Zukunft der Pflegebehandlungen – wie sie an den elf Schulstandorten der Landesgesundheitsagentur geboten wird. Denn hier hat sich viel getan im Spektrum der (Weiter-)Bildung: So werden neue Berufssparten wie operationstechnische oder Ordi-Assistenz angeboten.
Ich möchte meinen Dienst dort ausüben, wo ich Menschen in ihrem eigenen Zuhause pflegen kann. Das ist wohl bei vielen Menschen der Fall.
GuKPS-Schüler in Tulln, Eunike Hude
Viele entscheiden sich bei der Ausbildung für den Berufszweig Pflege
Und das mit Erfolg: „Im zweiten Bildungsweg entscheiden sich nun schon mehr als zwei Drittel für den Berufszweig Pflege“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Und: Wohnortnahe Ausbildung kombiniere sich hier ideal mit der NÖ Ausbauoffensive um 300 Millionen Euro der Pflegeinfrastruktur.
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