Als „sch*** Rennen“ bezeichnete Mercedes-Teamchef Toto Wolff den Grand Prix von Katalonien. Vier Runden vor Schluss schied Kimi Antonelli ohne eigene Schuld aus, im Parc ferme gab sich der WM-Leader dennoch als fairer Verlierer.
George Russell war als Polesetter ins Rennen gestartet, nur zwei Plätze dahinter lauerte Antonelli auf P3 – eigentlich eine vielversprechende Ausgangslage für die „Silberpfeile“. Sollte man meinen ...
Denn während sich Hamilton dank einer klugen Reifen-Strategie die Führung am Circuit de Barcelona-Catalunya sicherte, blieb für die beiden Mercedes-Piloten lediglich der Kampf um Platz zwei. Wenige Runden vor dem Ziel zog Antonelli auch tatsächlich an Russell vorbei, ehe Minuten später der Bolide streikte – ohne Eigenverschulden war das Rennen für den 19-Jährigen in Runde 62 zu Ende.
„Freue mich sehr für ihn“
„Es war ein sch*** Rennen“, so Wolffs Fazit. Antonelli habe die Pleite allerdings gut verkraftet – zumal ihn selbst keine Schuld traf. So zählte der Teenager zu den ersten Gratulanten seines Mercedes-Vorgängers. Als Hamilton im Parc ferme aus dem Ferrari stieg, wartete Antonelli bereits, um ihn herzlich zu umarmen. „Ich freue mich so sehr für ihn, ganz ehrlich. Er hat es sich so sehr verdient“, gab sich der Pechvogel sportlich.
Ganz entspannt wird Antonelli heute wohl dennoch nicht schlafen – schmolz sein WM-Vorsprung auf Hamilton doch auf „nur“ 41 Punkte.
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