Sängerin Katy Perry (41, „I Kissed a Girl“) wird von der australischen Schauspielerin Ruby Rose (40) beschuldigt, ihr gegenüber vor mehr als 20 Jahren sexuell übergriffig geworden zu sein. Perrys Management sprach von „gefährlichen, rücksichtslosen Lügen“.
In der Stellungnahme heißt es außerdem, es sei bekannt, dass Rose in sozialen Medien schwerwiegende öffentliche Anschuldigungen gegen verschiedene Personen erheben würde.
„Interessiert mich einen Dreck“
Rose hatte auf der Social-Media-Plattform Threads auf einen Artikel über Justin Biebers Auftritt am Coachella reagiert. Darin hatte sich die Sängerin über dessen Auftritt geäußert. Rose kommentierte: „Katy Perry hat mich im Spice Market Nightclub in Melbourne sexuell angegriffen. Es interessiert mich einen Dreck, was sie denkt.“
„Zwei Jahrzehnte geschwiegen“
Fast zwei Jahrzehnte habe sie gebraucht, um dies öffentlich auszusprechen, sei sie doch erst in ihren „frühen Zwanzigern“ gewesen. Dies zeige, wie stark die Auswirkungen von Trauma und sexueller Gewalt sein könnten. Der Kommentar ging daraufhin viral. Perrys Sprecherteam sah sich gezwungen, auf die Anschuldigungen zu reagieren.
Shitstorm auch für Perrys Partner
Nicht die einzige Diskussion, der sich ihr Management stellen muss. Bei ihrem Besuch am Coachella-Festival wurde ein Schnappschuss publik, auf dem sich Perry verliebt mit ihrem Partner Justin Trudeau zeigt. Auf dem Bild ebenfalls zu sehen: rote Plastiktrinkbecher. Nun werfen viele Trudeau Heuchelei vor. Als kanadischer Premierminister hatte er sich nämlich für ein Verbot von Einwegplastik eingesetzt.
Perry und der frühere Ex-Premier hatten im vergangenen Jahr ihre Beziehung öffentlich gemacht. Die Sängerin war zuvor mit dem britischen Schauspieler Orlando Bloom zusammen. Die beiden haben eine Tochter.
Rose lebt seit ihrem dreizehnten Lebensjahr offen lesbisch. Sie spielte in der TV-Serie „Orange Is The New Black“ und in Filmen wie „John Wick: Kapitel 2“, „Pitch Perfect 3“ und „Meg“ mit.
Im Zusammenhang mit ihrer Rolle in Batwoman hatte sie 2021 schwere Anschuldigungen gegen Beteiligte der Produktion erhoben. Damals sprach sie von unsicheren Arbeitsbedingungen, Machtmissbrauch sowie einem toxischen Umfeld.
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