Salzburger Liga

Hallein stolpert, Bramberg rettet zu neunt Remis

Salzburg
11.04.2026 20:41

Der Salzburger Liga-Samstag der 20. Runde bot alles, was sich ein Zuschauer wünschen kann. Schwarzach sammelte wichtige Punkte gegen den Abstieg und bremste Hallein im Titelrennen aus. Derweil holten neun Bramberger ein 1:1 in Puch. Bürmoos ist nach dem 3:2 gegen Siezenheim wieder Dritter.

Am Ende konnte es Schwarzach-Coach Mario Krimbacher selbst nicht fassen. „Nach den letzten vier Spielen über zumindest 70 Minuten so eine Leistung – Wahnsinn. Ich bin super happy über die unerwarteten Punkte.“ Beim 3:2 gegen Titelkandidat Hallein kehrte das Glück aber auch zu den Pongauern zurück. „Drei Fehlentscheidungen waren spielentscheidend“, rechnete Hallein-Coach Christoph Lessacher nach. Erst wurde seinem Team ein Tor strittig aberkannt. Dann fiel Hamidovic beim Elfer zum 0:1 eine kuriose Torraubregel auf den Kopf: Bei Trikotvergehen ohne Chance auf den Ball als letzter Mann gibt es weiter die Doppel-Bestrafung aus Torraub-Rot und Elfer. Und beim 2:1 wurde ein mögliches Foul an Auer nicht geahndet. Half nicht. Grödig, das Interesse an Austria-Kicker Luka-Nils Sandmayr bekundet, liegt zwei Wochen vorm Direktduell nun drei Zähler vorne.

„Ein Schlag ins Gesicht“
Derweil lag Puch gegen Bramberg dank eines sehenswerten Grasegger-Treffers auf Siegkurs. Chancenwucher verhinderte aber eine vorzeitige Entscheidung. Als Bramberg nach Torraub-Rot gegen Rammler und Rajic nur mehr zu neunt war, glich Bilovsky nach Freistoß in der Nachspielzeit zum 1:1 aus. „Ein Schlag ins Gesicht. Die haben gefeiert, als hätten sie gewonnen“, stand Puch-Trainer Daniel Buhacek der Mund offen. Kleiner Trost: Die Tennengauer sichern sich ab Sommer die Dienste von Thalgau-Kicker Tau Askhabov. Bei Bramberg war man ob des Punktgewinns des letzten Aufgebots glücklich: „Torwart Hamzic hat uns im Spiel gehalten. Blöd ist nur, dass uns mit den Gesperrten jetzt noch mehr Spieler fehlen“, meinte Sportchef Franz Gruber. Bitter: Elias Nindl gab beim Aufwärmen w.o., statt ihm stand Youngster Bayram Ali Celik im Aufgebot.

Im dritten Samstagsspiel holte sich Bürmoos durch ein 3:2 gegen Siezenheim Platz drei zurück. Die dezimierten Hausherren – Dominik Buxmann ließ sich in grenznahen Medien bereits im Waging-Trikot als künftiger spielender Co-Trainer ablichten und wurde freigestellt – hatten den Endstand schon zur Pause fixiert. „Platz drei wird auch unser Ziel bleiben“, hielt Obmann Robert Eckschlager fest. Siezenheim-Coach Felix Auinger sprach von „einer ersten Halbzeit zum Vergessen. Danach waren wir aktiver, hätten uns vielleicht den Punkt noch verdient gehabt.“

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