Thomas Brezina hat im Laufe seiner Karriere bereits 633 Bücher geschrieben – und trotzdem geht ihm der Stoff lange noch nicht aus. Im Gespräch mit der „Krone“ verrät der Erfolgsautor nun, warum er in Zeiten von Künstlicher Intelligenz zwar offen für neue Tools ist, beim Schreiben aber nach wie vor auf etwas setzt, das keine Maschine ersetzen kann.
Dass Thomas Brezina nie die Ideen ausgehen, ist schon längst bewiesen: 633 Bücher hat der Erfolgsautor bereits geschrieben und damit Generationen mit seinen Geschichten geprägt. Doch während anderswo gerade heiß diskutiert wird, ob Künstliche Intelligenz bald auch Kreativität ersetzen kann, bleibt Brezina in dieser Frage ganz klar.
Denn für seinen Alltag und seinen Prozess des Schreibens sieht er durch KI derzeit keine Gefahr. „Ideen zu haben, sich etwas auszudenken, Geschichten zu kreieren, das bleibt absolut unverändert“, erzählt der 63-Jährige im Interview mit der „Krone“. Tools wie „ChatGPT“ und Co. könnten für ihn zwar nützliche Werkzeuge sein, die eigentliche kreative Leistung käme aber weiterhin vom Menschen. Ganz abgeneigt sei der Autor der neuen Technologie aber keineswegs.
Er sehe sie durchaus als Unterstützung und nutze sie auch regelmäßig. „KI kann nur ein Partner sein in der Zusammenarbeit. So wie ein guter Lektor oder eine gute Lektorin, mit der man sich ständig austauschen kann“, so Brezina. Besonders praktisch sei die ständige Erreichbarkeit dieser Art der Assistenz zu jeder Tages- und Nachtzeit. Gedanken sortieren, Fragen durchspielen – all dies könne erleichtert werden, doch nicht das ersetzen, was den Beruf im Kern ausmache.
Und genau darin liegt für den Schriftsteller auch der entscheidende Punkt. Denn bei aller Offenheit für neue Entwicklungen bleibt für ihn eines zentral: „Die Kreativität des Menschen ist nach wie vor einzigartig und etwas Spezielles.“ Genau das ist wohl die beste Voraussetzung für Buch Nummer 634.
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