Zwei Tage nach seiner schweren Muskelverletzung, die ihn die Teilnahme an der WM in Nordamerika kostet, hat sich Fußball-Nationalspieler Christoph Baumgartner am Mittwoch einer Operation unterzogen!
Der Eingriff am rechten Oberschenkel fand bei einem Spezialisten in Turku in Finnland statt. Baumgartner dürfte mehrere Monate ausfallen.
Ausfall auch für Nach-WM-Länderspiele
Nach der Diagnose war Baumgartner am Mittwoch in der Früh nach Finnland gereist, am Nachmittag lag er bereits auf dem OP-Tisch. Durch die folgende Reha-Pause wird der 26-jährige Niederösterreicher nicht nur den Saisonstart mit seinem Klub RB Leipzig, sondern aller Voraussicht nach auch die ersten ÖFB-Länderspiele nach der Weltmeisterschaft verpassen.
Stich im Bereich des Hüftbeugers
In der Nations League empfangen die Österreicher am 24. September in Linz Israel und drei Tage später in Wien Kosovo. Danach geht es in Irland (1. Oktober) und im Kosovo (4. Oktober) weiter.
Baumgartner hatte sich am Montag beim Aufwärmen für die WM-Generalprobe in Wien gegen Tunesien (1:0) verletzt. Laut ÖFB-Angaben verspürte der 58-fache Internationale bei einem Schuss einen Stich im Bereich des Hüftbeugers. ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ersetzte ihn in der Startformation daraufhin durch Michael Gregoritsch.
Verabschiedung am Donnerstag
Die ÖFB-Auswahl tritt die Reise ins Teamquartier nach Goleta bei Santa Barbara am Donnerstag damit vorerst mit 25 statt der erlaubten 26 Kaderspieler an, darunter auch die gegen Tunesien in Folge ihrer Muskelverletzungen noch nicht eingesetzten Florian Grillitsch und Patrick Wimmer.
Beide sollten laut ÖFB-Angaben bis zum WM-Auftakt voll fit sein und zur Verfügung stehen. Verabschiedet wird das Team am Donnerstag in der Früh am Flughafen Wien-Schwechat vor dem Linienflug in die USA von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
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