Vor mehr als einem Jahr stellte Peter Kaiser seinen Rücktritt in Aussicht. Heute bekommt Kärnten seinen zehnten Landeshauptmann, offiziell angelobt durch Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen.
Lange hat er wohl daraufhin gefiebert, heute war es so weit: Der 49-jährige Lavanttaler Daniel Fellner tritt offiziell in die Fußstapfen des langjährigen SPÖ-Landeshauptmannes Peter Kaiser. Am Dienstag wurde Fellner bereits mit 22 von 34 Stimmen im Kärntner Landtag von der SPÖ-ÖVP-Koalition gewählt, die Angelobung durch den Bundespräsidenten erfolgte Mittwochvormittag.
Gut gelaunt, seine Ehefrau an seiner Seite, kam Fellner kurz nach 10 Uhr vor der Präsidentschaftskanzlei an. Auch LH-Stellvertreter und ÖVP-Kärnten Chef Martin Gruber reiste für die Angelobung nach Wien – „ein besonderer Moment“ für Daniel Fellner, er sei nicht allzu oft vorgekommen, dass der Koalitionspartner mitgekommen ist. Fellner traf in der Hofburg dann auch auf Bundeskanzler Christian Stocker und seinem Vize Andreas Babler, die ebenfalls der Angelobung beiwohnten. Wie üblich fand ein Gespräch hinter verschlossenen Türen mit dem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen statt, bevor er und Fellner schließlich vor die Medien traten.
Fellner: „Ich gelobe“
Van der Bellen gratulierte Fellner zu Beginn zu seiner Wahl durch den Landtag: „Sie treten damit die Nachfolge von Peter Kaiser an, sein 13-jähriges und erfolgreiches Wirken wird unvergessen bleiben.“ Er wünsche ihm von Herzen alles Gute. „Ich gelobe“, hieß es dann von Daniel Fellner, bevor es zum Händeschütteln unter Applaus und der feierlichen Unterschrift gekommen ist. In den ersten Interviews nach seiner Angelobung versprach Fellner seinen künftigen Verhandlungspartnern und den Kärntnern einen „Pragmatiker, der lösungsorientiert ist“. Morgen starte er in seine erste Regierungssitzung als Landeshauptmann: „Die Tage sind noch klar durchgetaktet, wir wollen die verbleibenden zwei Jahre bis zu Wahl noch nutzen, um das Regierungsprogramm umzusetzen.“
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