Zwei junge Leben ausgelöscht binnen fünf Tagen – und das bei Unfällen, die sich auf schauerliche Art und Weise ähneln. Bei Zusammenstößen mit Lkw verloren ein 18-jähriger Linzer im Mühlviertel und eine 20-jährige beliebte Nachwuchsfußballerin in Linz ihr Leben. Und die Beifahrer überlebten jeweils schwer verletzt.
Es sind Parallelen, die einem den Schauer über den Rücken jagen. Binnen fünf Tagen verloren zwei junge Menschen bei Unfällen, die sich im Hergang gleichen, ihr Leben.
Fünfjährige am Beifahrersitz
Am Montag, um 11.53 Uhr, nähert sich auf der Leonfeldener Bundesstraße von Linz kommend ein weißer Mercedes dem Ortsgebiet von Zwettl/R. Am Steuer ein 18-jähriger Linzer, neben ihm ein gleichaltriger rumänischer Freund. In der sogenannten Aignerkurve kommt ihnen ein Lkw samt Anhänger entgegen, gelenkt von einem Perger (34), der seine Tochter (5) am Kindersitz dabei hat. Wer auf die falsche Fahrbahnseite geraten ist, muss erst die Fotogrammetrie ergeben. Lastwagen und Pkw prallen auf den Fahrerseiten seitlich zusammen.
Schwierige Bergung
„Beide Autoinsassen mussten unter schwierigsten Bedingungen befreit werden“, beschreibt Johannes Enzenhofer, Bezirksfeuerwehrkommandant von Urfahr-Umgebung, die Lage. Sechs Wehren, zwei Rettungsautos, Notarzt, zwei Rettungshelis und Polizei sind vor Ort. Die beiden Insassen werden noch lebendig aus dem Wrack geborgen, doch während der schwer verletzte Beifahrer nach Linz ins Spital geflogen wird, verstirbt der junge Lenker am Unfallort. Der Lkw-Fahrer (34) und seine Tochter kommen leicht verletzt ins Spital.
Tödlicher Zusammenstoß am Weg zur Schularbeit
Der Unfallhergang ähnelt jenem vom vergangenen Donnerstag stark: 9.40 Uhr, Mona-Lisa-Tunnel, Linz – auch Alexandra W. (20) aus Golling (Sbg.) fährt in einer Rechtskurve, als sie mit ihrem Pkw seitlich gegen einen entgegenkommenden Lkw prallt. Die junge Fußballerin, die am Weg zur Mathe-Schularbeit im BORG Linz war, stirbt – ihre Beifahrerin (15) überlebt.
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