Der Sommer klopft kräftig an: Ab heute startet Oberösterreich in eine sonnige Traumwoche mit Temperaturen bis zu 30 Grad! Während Badeseen und Naturbäder täglich wärmer werden und Sonnenanbeter schon die ersten Badetage genießen, hoffen die Landwirte weiter auf dringend benötigten Regen.
Heute geht’s los: „Das Wetter bleibt sonnig, die Temperaturen werden sich zwischen 20 und 25 Grad bewegen. Einige Quellwolken werden entstehen, aber kein Niederschlag“, weiß Maximilian Sterz von GeoSphere Austria. Der Höhepunkt folgt am Sonntag: „Da könnten die Temperaturen 30 Grad erreichen, und so wird es bis Dienstag bleiben. Erst am Mittwoch kann es unbeständiger werden und die Höchstwerte bei 20 Grad oder knapp darüber liegen“, so der Meteorologe.
Temperaturen werden noch steigen
Das ist für Sonnenanbeter und Badefreunde Grund zur Freude, kommen doch auch die heimischen Seen langsam auf „Betriebstemperatur“. Zwar waren die Gewässer durch die vorübergehende kühlere Phase wieder ausgekühlt, doch der Attersee etwa hat am Nordende aktuell bereits 14,6 Grad. Beim Irrsee kann man bereits bei 15,9 Grad planschen, im Holzöstersee hat das Wasser sogar schon 17,8 Grad. In den Feldkirchner Badeseen können sich Wasserratten bei 16 Grad abkühlen. Noch wärmer ist das Naturbad Sarleinsbach mit stolzen 18 Grad. Allerdings werden die Temperaturen zum Wochenende hin wohl noch steigen – je kleiner das Gewässer, desto schneller wird es warm.
bringen Badegäste am Hallstättersee derzeit noch zum Bibbern. Kälter ist nur der Gosausee mit „eisigen“ acht Grad.
Grundwasser vielerorts niedrig
Während sich Freunde des Sonnenbadens freuen, haben es die Landwirte nicht leicht: „Der Regen der vergangenen Tage hat eine Entspannung gebracht. Genug für Grundwasserneubildung war es nicht. Das ist im Obstbau kein so großes Problem, aber im Gemüsebau geht ohne Bewässerung eigentlich nichts“, sagt Stefan Kastenhofer, Referent für Obst-, und Gemüsebau bei der Landwirtschaftskammer OÖ. Ein Vorteil des geringen Niederschlags sei, dass heuer weniger Pilzerkrankungen auftreten als sonst und dadurch weniger Pflanzenschutz notwendig sei.
Mai bleibt großteils trocken
Die Wünsche der Landwirte nach einem länger andauernden Regen stoßen derweil aber noch auf taube Ohren: „Größere Mengen Niederschlag erwarten wir aktuell im Mai nicht mehr“, analysiert Meteorologe Sterz.
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