Der Gründonnerstag läutet quasi das große Osterfinale ein. Für die meisten Österreicher steht heute dementsprechend grüner Spinat am Menüplan. Dabei hat die Bezeichnung des Tages mit der Farbe so gar nichts am Hut – ein Experte klärt über die historischen Hintergründe auf.
Am Gründonnerstag essen wir Spinat, mit einem Spiegelei drauf und dazu noch ein paar Röstkartoffeln – das steht bei vielen Steirern so fix auf der Speisekarte wie das Amen im Gebet. „Und entbehrt doch jeder geschichtlichen Grundlage“, weiß der Grazer Experte für Theologie und Volkskultur, Karl Veitschegger. Denn Grün käme schon einmal nicht von der Farbe, sondern vom mittelhochdeutschen „gronan“ oder „grinan“, was soviel wie weinen oder beklagen heißt.
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