Aber 2 Euro Eintritt
Darum war der Trevi-Brunnen zu Pfingsten trocken
Der trockene Trevi-Brunnen am Pfingstmontag sorgt weiter für Diskussionen. Nachdem Besucher trotz fehlender Wasserspiele Eintritt bezahlt hatten, reagierte nun der Sprecher des römischen Bürgermeisters Roberto Gualtieri auf die Berichterstattung – und erklärt die Hintergründe.
Am Pfingstmontag hatten sich bei Temperaturen um die 32 Grad lange Schlangen vor dem berühmten Brunnen gebildet. Vor Ort zeigte sich jedoch ein ungewohntes Bild: Der Fontana di Trevi war leer, Wasser floss keines. Dennoch mussten Besucher weiterhin den seit Jänner eingeführten Eintritt von zwei Euro bezahlen.
Sprecher weist Kritik zurück
Nun meldete sich der Pressesprecher des Bürgermeisters zu Wort. Demnach seien Montage grundsätzlich für die Entleerung und Reinigung des Brunnens vorgesehen. Nach Abschluss dieser Arbeiten werde die Sehenswürdigkeit wieder geöffnet.
Eintrittssystem sorgt weiter für Debatten
Die Einführung des Eintrittsgeldes hatte bereits im Vorfeld Kritik ausgelöst. Rund drei Millionen Menschen besuchen den Trevi-Brunnen jedes Jahr, viele werfen traditionell Münzen über die Schulter ins Wasser – ein Brauch, der Glück und eine Rückkehr nach Rom versprechen soll.
Der italienische Verbraucherschutzverband Codacons hatte die Gebühr bereits scharf kritisiert und von einem „beschämenden Aufschlag“ gesprochen. Die Organisation warnte davor, dass künftig möglicherweise auch andere bekannte Sehenswürdigkeiten der italienischen Hauptstadt kostenpflichtig werden könnten.
Polizeisperren sorgten zusätzlich für Verwirrung
Für zusätzliche Irritationen hatte am Pfingstmontag gesorgt, dass der Bereich rund um den Brunnen zwischenzeitlich polizeilich abgesperrt worden war. Vor Ort gab es dazu zunächst keine Erklärung. Ob die Sperren im Zusammenhang mit den Reinigungsarbeiten standen, blieb jedoch offen.










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