Hitzige Debatten gibt es derzeit über Einsparungen des Bundes, die schwere Folgen für den Arbeitsmarkt im Südburgenland haben könnten.
Große Sorge um den Lehrbetrieb Jugend am Werk in Rotenturm/Siget in der Wart: Befürchtet wird, dass aufgrund von Einsparungen auf Bundesebene künftig keine neuen Lehrlinge mehr über das Arbeitsmarktservice (AMS) dieser Ausbildungseinrichtung zugewiesen werden. „Während überall vom Fachkräftemangel die Rede ist, droht ausgerechnet der funktionierenden Metallausbildung im Südburgenland das Ende“, greifen die Freiheitlichen das heikle Thema auf. „Diese Lehrwerkstätte ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil der regionalen Ausbildungsstruktur. Eine Schließung wäre ein enormer Schaden für die gesamte Region“, betont FPÖ-Abgeordneter Markus Wiesler.
„An einem Strang ziehen“
Er kündigte eine politische Initiative an, ein entsprechender Antrag soll im Landtag eingebracht werden. Die Landesregierung wird damit aufgefordert, an den Bund und das AMS heranzutreten, damit die notwendigen finanziellen Mittel (1,3 Millionen Euro) weiterhin bereitgestellt werden und der Lehrbetrieb erhalten bleibt. Wiesler: „Alle Fraktionen im Landtag sind eingeladen, mit uns an einem Strang zu ziehen.“
Gespräche über mögliche Lösung
„Das Projekt läuft bis zum Jahresende. Noch ist es zu früh, etwas Konkretes sagen zu können. Die Gespräche, die auf eine Lösung unter anderem mit der Geschäftsführung vor Ort abzielen, beginnen erst“, heißt es aus dem Büro von Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann. Feststeht, punkto Fortführung der wichtigen Einrichtung für den Arbeitsmarkt herrscht grundsätzlich Einverständnis.
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