Was den Menschen in Österreich ohnehin schon klar war, wurde nun mittels Preiserhebung der AK-Tirol bestätigt: Der „Österreich-Aufschlag“ ist nach wie vor aktuell. Im Schnitt ist das gleiche Produkt bei uns um 26 Prozent teurer als in Deutschland. Was die „Krone“-Leser dazu zu sagen haben, lesen Sie hier.
Ganze 26 Prozent an Mehrkosten (im Vergleich zu Deutschland) müssen einberechnet werden, wenn man in Österreichs Supermärkten einkauft. Der sogenannte „Österreich-Aufschlag“ erhitzt seit jeher die Gemüter und ist wieder mal im Fokus der Online-Debatte.
Im Ausland billiger
Vielfach liest man Beschwerden über nicht nachvollziehbare Preisgestaltungen. Die Leser stören sich wie Arthur1967 z.B. an der Tatsache, dass „österreichische Produkte im angrenzenden Ausland günstiger sind.“ Wenn man den Kommentaren Glauben schenkt, wird „schon seit Jahren nur über der Grenze“ eingekauft, wie BOOKofJUNO meint. Das betrifft natürlich vor allem Personen, die in Grenznähe wohnen und denen sich diese Möglichkeit als realistische Alternative bietet. Viele Menschen haben schlicht nicht die Wahl.
Etwas dagegen tun
Von politischer Seite erwartet man sich hier Lösungen. „Was sollen wir mit dieser Erkenntnis“, schreibt IsEsso. Auch User Kleksi meint: „Etwas unternehmen, nicht nur reden!“ So sieht es ein Großteil der Leserschaft. Antirechts würde indessen lieber die „EU-rechtswidrigen Gebietseinschränkungen“ überarbeitet oder beseitigt wissen und sieht vor allem hier den Grund für die ungleichen Preise. Andere Leser sind der Meinung, man müsse an der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel arbeiten und diese gegebenenfalls senken, um wieder erträglichere Preise zu generieren.
Ihre Meinung zählt!
Bei welchen Produkten fallen Ihnen die Preisunterschiede am stärksten auf? Welche Lösungen würden Sie vorschlagen oder sich von der Politik für dieses Problem wünschen? Macht ein Senken der Mehrwertsteuer in Ihren Augen Sinn? Welche weiteren Ideen haben Sie zu diesem Thema?
Wir freuen uns auf Ihre Meinung dazu in den Kommentaren!
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