„Mistkübel“

Verurteilt! Pensionistin beleidigte Simone Lugner

Gericht
17.03.2026 16:44

Eine Pensionistin beleidigte die Baumeister-Witwe Simone Lugner mehrfach im Internet und musste deshalb in Wien vor einem Strafrichter Platz nehmen. Die Rechtfertigung der Niederösterreicherin im Prozess ist ein Klassiker.

Ihr Name ist mittlerweile Dauerbrenner vor Gericht: Simone Lugner. Im Arbeits- und Sozialgericht geht es um den beschädigten BMW ihres  verstorbenen Ehemanns Richard Lugner, im Justizpalast um das Wohnrecht in dessen Villa. Die Kläger aus der Familie des umtriebigen Baumeisters stellen in Abrede, dass Simone diesen vor dessen Tod gepflegt habe. So wie es im Ehevertrag vereinbart gewesen sei. Ein Erbstreit tobt! Am Freitag sitzen sich Jacqueline Lugner und Simone Lugner deshalb im Gerichtssaal gegenüber.

Verspottende Kommentare
Am Dienstag trat die 44-Jährige im Wiener Landesgericht in der Rolle als Privatanklägerin gegen eine Pensionistin auf. Die Seniorin hatte im Dezember 2025 mehrmals unter einem Instagram-Posting beleidigende und verspottende Kommentare gegen die Baumeister-Witwe verfasst. So meinte sie etwa, der Dancing-Star könne „in einem Film eine Rolle als Mistkübel bekommen“.

Nachdem die Pensionistin nicht zu einer Entschädigungszahlung bereit war, setzte es im Landl eine Verurteilung wegen Beleidigung. Die Frau muss 100 Tagsätze zu je 4 Euro an den Staat zahlen und zudem die Verfahrenskosten tragen, nicht rechtskräftig.

„Ich war durch Medikamente benebelt“, rechtfertigte sich die Mödlingerin. Sie wolle ein Gutachten einholen, um zu beweisen, dass sie zurechnungsunfähig war. „Wissen Sie, was so ein Gutachten kostet?“, rät Herr Rat eindringlich davon ab.  

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