Trotz der vielen Pluspunkte, die das Internet mit sich bringe, ermöglichten soziale Netzwerke auch viel Negatives, heißt es in dem Papier. So müsse der Staat vor der Planung terroristischer Anschläge oder der Verbreitung religiöser Beleidigungen und Pornografie geschützt werden.
Aktivisten würden auf Plattformen "Tatsachen verdrehen" und dem Staat mit "bösartigen Gerüchten" und "vulgären Ausdrücken" schaden. Auch die Planung "illegaler Demonstrationen" finde in sozialen Netzwerken statt.
Facebook, Twitter und YouTube wurden als wesentlich für eine Beobachtung ausgewiesen, aber auch Foren und Nachrichtenseiten will das Innenministerium analysieren.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Mena begründete der ägyptische Innenminister Mohammed Ibrahim die Überwachung mit der Suche nach "destruktiven Ideen" im Netz. Mit entsprechender Software wolle die ägyptische Polizei nach Schlüsselworten suchen, die eine feindliche Gesinnung erwarten lasse.
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