Die iranische Justiz hingegen dementierte wenige Stunden später: Weder sei Zuckerberg vorgeladen worden noch seien die beiden Dienste Instagram und WhatsApp blockiert worden, sagte der Oberstaatsanwalt der südiranischen Provinz Fars am Mittwoch der Nachrichtenagentur IRNA.
Präsident Hassan Rohani und seine Regierung setzen sich für eine Aufhebung der Internetzensur und freien Zugang der Iraner zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter ein. Das islamische Establishment dagegen wertet diese Netzwerke als Spionageapparate der USA und bezichtigt die Millionen iranischen Mitglieder der Sünde.
Erst kürzlich hatten sechs junge Iraner - drei Männer und drei unverschleierte Frauen - eine Aufnahme von sich ins Internet gestellt, die sie zu den Klängen von Pharell Williams' Hit-Video "Happy" tanzend zeigt. Sie waren daraufhin festgenommen worden. Die Nachrichtenagentur ISNA hatte daraufhin gemeldet, dass der "vulgäre Clip im Cyberspace" gegen die "öffentliche Sittsamkeit" verstoße.
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