Die Meinungsforscher haben anhand einer Liste abgefragt, welche Produkte im Internet erstanden werden und welche nicht. Am konservativsten zeigten sich die Österreicher beim Auto und bei Medikamenten: 92 Prozent erwerben diese Produkte nur in einem klassischen Geschäft. Handys, Kosmetikartikel, Kleidung oder Schuhe kaufen 82 Prozent nach wie vor in der realen Wirtschaft. Bei Urlaubsreisen sind es allerdings nur mehr 61 Prozent und bei Büchern 57 Prozent.
Befragte bevorzugen meist kleinere Shops
Bei den meisten Artikeln zeigen Frauen etwas mehr Affinität zum Fachhandel als Männer. Jene Personen, die im Internet kaufen, tendieren quer durch alle Produktgruppen mehr zu den Seiten der Geschäfte oder Marken als zu großen Händlern wie Amazon. Die Ausnahme sind Bücher: Sie werden von 32 Prozent bei Amazon und Co. bestellt, aber nur von 14 Prozent im Webshop eines Geschäfts.
Am Einkauf in der realen Welt schätzen fast alle Befragten den persönlichen Kontakt, über 90 Prozent die Beratung und 82 Prozent die Servicekomponente. Aber auch Reklamationsmöglichkeiten (79 Prozent), das Shopping-Erlebnis (74 Prozent) und die Möglichkeit individuelle Lösungen auszuhandeln (71 Prozent) stehen hoch im Kurs. Für das Internet-Shoppen spricht die zeitliche Flexibilität und leichte Erreichbarkeit (je 45 Prozent). Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Auswahl werden beiden Kanälen gleichermaßen zugeschrieben.
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