Im Pressetext heißt das, der Alfieri gibt "einen interessanten Einblick in die Formensprache zukünftiger Maserati-Automobile" un " öffnet damit den Weg in die Zukunft von Maserati. Tatsächlich bauen sie das Ding ganz einfach, wenn das Interesse groß genug ist. Bitte an potente potentielle Käufer: Lasst die von Maserati wissen, dass ihr ihn wollt!
Alfieri hat übrigens nichts mit Alfa Romeo zu tun, sondern ist der prominenteste der Maserati Brüder, der begnadete Ingenieur, der vor einem Jahrhundert die "Officine Alfieri Maserati” in Bologna gegründet hat.
MC Stradale als Basis
Der Alfieri ist 4,59 m lang, 1,93 m breit, 1,28 m hoch und hat einen Radstand von 2,70 m – Maße, die den Alfieri deutlich vom GranTurismo abheben, denn er hat einen 24 Zentimeter kürzeren Radstand, ist 29,1 Zentimeter kürzer, 7,3 Zentimeter niedriger und etwas breiter als der Maserati Viersitzer.
Unter der eleganten Karosserie verbirgt sich die Transaxle-Plattform des Maserati GranTurismo. Der in Maranello produzierte 4,7-Liter-V8-Saugmotor leistet 460 PS bei 7.000/min und 520 Nm bei 4.750/min und treibt den Alfieri zu interessanten Fahrleistungen.
Das elektronisch gesteuerte 6-Gang-Getriebe mit MC Shift-Technologie bildet eine Einheit mit dem hinteren Sperrdifferential und ist mit dem Motor über ein starres Schubrohr verbunden. Das Transaxle-Layout des Alfieri sorgt für eine Gewichtsverteilung vorne/hinten von 47:53. Die Carbon-Keramik-Bremsscheiben des Alfieri stammen vom GranTurismo MC Stradale und sind mit blau eloxierten Brembo-Bremszangen kombiniert.
Das Interieur hat ein klassisches 2+2-Layout mit einem Open-Space-Kofferraum. Die Rückenlehnen der Fondsitze haben eine einzigartige, lang gestreckte Form. Schon von außen lassen die Sitze keine Zweifel an der sportlichen Ausrichtung des Alfieri aufkommen. Die Fondsitze lassen sich um 90 Grad nach vorne klappen und dienen zugleich als Gepäckschott.
Die "schwebende" Armaturentafel ist konzeptionell von der des Maserati 5000 GT abgeleitet. Das aufgeräumte Cockpit im Zweifarbdesign ist um einen zentralen TFT-Bildschirm herum angeordnet.
Statt mit analogen Instrumenten ist die Instrumententafel mit TFT-Displays bestückt, auf denen Geschwindigkeit und Motordrehzahl ähnlich wie bei modernen Kamera-Menüs angezeigt werden. Statt rotierender Nadeln drehen sich die Ziffern selbst um die Anzeigeinstrumente. Geschwindigkeit und Drehzahl werden durch einen Vergrößerungsglas-Effekt hervorgehoben.
Eine besondere Racing-Reminiszenz des Alfieri ist der Boden: Er ist mit einem Material ausgekleidet, das oxidierten Stahl imitiert – eine Hommage an die Rennwagen der 1950er-Jahre.









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