Projekt gescheitert

Intel will Online-TV-Service "OnCue" verkaufen

Web
26.11.2013 11:31
Intel will sich von seinem Online-TV-Projekt "OnCue" verabschieden und den Service noch in diesem Jahr verkaufen. Der weltgrößte Chiphersteller visiert dabei einem Bericht der Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" zufolge einen Preis von 500 Millionen Dollar (370 Millionen Euro) an, der die Entwicklungskosten wieder ausgleichen würde. Der potenzielle Käufer Verizon habe bereits Gespräche mit TV- und Kabel-Sendern über einen Streamingdienst geführt, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Intel hatte das ambitionierte Projekt vor knapp zweieinhalb Jahren in den USA gestartet. Der Service sollte TV-Sendungen über schnelle Internetleitungen statt über Kabel an Fernsehgeräte, aber auch an Tablets und Smartphones schicken. Intel hatte allerdings Probleme, entsprechende Verträge mit attraktiven Inhalte-Anbietern zu vereinbaren.

Zuletzt hatte vor allem Intels neuer Chef Brian Krzanich bei den TV-Ambitionen auf die Bremse getreten. Der seit Mai amtierende Konzernchef will derzeit alle Kraft in das Geschäft mit Chips für mobile Geräte stecken. Intel habe den boomenden Markt der Tablets an sich vorbeiziehen lassen und müsse nun den Preis dafür zahlen, sagte Krzanich unlängst der "New York Times".

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