Die FPÖ verdoppelt bei den steirischen Gemeinderatswahlen zwar ihren Stimmenanteil – dürfte aber ohne Bürgermeister bleiben. Die ÖVP verteidigt ihren ersten Platz in den Gemeinden.
„Steirisches Beben – Erdrutschsieg für die FPÖ“: Nein, das ist nicht die heutige Schlagzeile der „Steirerkrone“, das war jene nach der Landtagswahl vor genau vier Monaten. Würde dem heftigen Landesbeben und dem Bundesbeben mit den Blauen in lichten weiß-grünen Höhen im vergangenen September und November nun auch noch ein ähnliches Gemeindebeben folgen?
Nein, ein landesweites Beben wurde es nicht, auch wenn die Blauen ihren Stimmenanteil von 8,2 auf 17,4 Prozent verdoppeln konnten. Aber die ÖVP bleibt auch nach Verlusten immer noch ganz klar mit 43,7 Prozent auf Platz 1, die SPÖ nach noch größeren Einbußen auf 27,8 Prozent.
Während die SPÖ einige Bürgermeister verlieren dürfte, hat die FPÖ in keiner einzigen Gemeinde Platz 1 erreicht, von absoluten Mehrheiten ganz zu schweigen. So könnte es letztlich dabei bleiben: Die Steiermark hat zwar einen blauen Landeshauptmann, aber keinen einzigen blauen Bürgermeister.
Wie hat es Politprofessor Peter Filzmaier formuliert? Für die FPÖ war dieser Wahlgang ein „Erfolg ohne Beute“. Aber das kennen wir ja bereits von Herbert Kickls Wahlsieg bei der Nationalratswahl.
Einen schönen Montag!
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