Austria Salzburg unterlag am Freitagabend im Zweitliga-Hit gegen Blau-Weiß Linz mit 0:1. Die Violetten kamen gegen starke Oberösterreicher teilweise an ihre Grenzen. Am Ende haderte man auch mit der Chancenverwertung.
Akustisch hörten sich die ersten zehn Minuten des Topspiels der 2. Liga eher an, wie eine gewöhnliche Partie im Salzburger Fußball Unterhaus. Denn wie angekündigt boykottierte der harte Kern der Austria-Fanszene und auch die in etwa 150 mitgereisten Anhänger von Blau-Weiß Linz die ersten zehn Minuten. Der Grund dafür war – wie berichtet – die maximale Obergrenze von nur 156 zugelassenen Gästefans aus Oberösterreich.
Linz-Fans blieben draußen!
Während sich die Linzer Anhängerschaft die kompletten 90 Minuten in der Nähe des angrenzenden Supermarkt-Areals aufhielt und gar nicht erst in das Stadion pilgerte, forderten die Violetten ab Minute elf und dann auch in der Kurve lautstark eine Stadionlösung für den Traditionsklub. „Natürlich ist es etwas anderes, wenn die Kurve von Beginn an voll ist. Aber wir haben ja noch eine zweite Tribüne. Die hat das ganz gut gemacht“, schmunzelte Ex-Linzer Simon Pirkl. Fortan ging es aber auch um den Sport.
Und da kamen die Austrianer nach dem 1:0-Derbysieg bei Wacker Innsbruck in der Vorwoche von Beginn an an ihre Grenzen. Der Absteiger aus der Bundesliga nahm von Beginn an das Heft in die Hand. Und ging nach 28 Minuten verdient in Führung, als Diego Madritsch eine unsortierte violette Abwehr aus kurzer Distanz eiskalt bestrafte.
Kurz darauf traf Romeo Vurcic nur die linke Stange. Nach dem Seitenwechsel wurde die Mannschaft von Trainer Christian Schaider mutiger, defensiv stabiler und erspielte sich mehr Chancen. Christian Huetz und Christoph Gruber verpassten den Ausgleich allerdings knapp.“Tore nicht gemacht“Auch in der Schlussphase legten die Gastgeber noch einmal alles auf die Waagschale. Sogar Tormann Simon Nesler-Täubl wirbelte in der Nachspielzeit im Linzer Sechzehner.
Für Schaider wäre Unentschieden gerechtes Ergebnis gewesen
Am Ende unterlag die Austria gegen den Tabellenführer aber mit 0:1. „Leider haben wir unsere Tore nicht gemacht. Am Ende glaube ich, wäre ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen“, meinte Cheftrainer Christian Schaider nach der Partie.
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