Kritik an Rolle Musks

Verhandlungen Italiens mit Starlink stocken

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22.03.2025 15:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Verhandlungen über einen möglichen Vertrag zwischen Elon Musks Satelliten-Internetbetreiber Starlink und der italienischen Regierung sind ins Stocken geraten. „Ich habe den Eindruck, dass alles zum Stillstand gekommen ist“, bestätigte Verteidigungsminister Guido Crosetto.

Dies sei zum Teil darauf zurückzuführen, dass sich die Diskussionen von technischen Aspekten zu Debatten über Tech-Milliardär Elon Musk, Berater von US-Präsident Donald Trump, verlagert hätten, so Crosetto im Interview mit der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ vom Samstag.

Crosetto, Spitzenpolitiker der rechten Regierungspartei Fratelli d‘Italia, hofft, dass die Gespräche wieder auf eine technische Ebene zurückkehren, sobald sich die politische Lage beruhigt hat. „Der Punkt ist: was ist am nützlichsten und sichersten für die Nation“, sagte der Minister.

Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni möchte verschlüsselte Kommunikation zwischen der Regierung, Diplomaten und Verteidigungsbeamten in Risikogebieten gewährleisten und hatte daher in den vergangenen Wochen Gespräche mit Musk aufgenommen.

Das Projekt Starlink, das Berichten zufolge einen Wert von 1,5 Milliarden Euro hat und sich auf über fünf Jahre erstreckt, wurde von den italienischen Oppositionsparteien jedoch scharf kritisiert.

Die Opposition stellt infrage, ob der Umgang mit strategischen Kommunikationssystemen einem Musk-Unternehmen anvertraut werden sollte und warf Meloni vor, Italiens nationale Sicherheit zu gefährden.

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