Millionengeschäft

Das sind die teuersten Internetadressen der Welt

Web
17.08.2013 11:00
Der Handel mit Internetadressen hat einige Menschen sehr reich gemacht. Eingängige Domains, die man sich leicht merkt, stehen besonders hoch im Kurs. Manches Mal werden Domains aber auch erst durch bestimmte Ereignisse – etwa das Wachsen einer Firma - wirklich wertvoll. Wer den Trend rechtzeitig erkennt, verdient mitunter ein Heidengeld. Jetzt hat ein Online-Magazin die 15 teuersten Domains aller Zeiten zusammengetragen.

Auch wenn die Vermutung naheliegt: Nein, Sex.com ist nicht die teuerste jemals verkaufte Domain – wenngleich sie in den Top fünf vertreten ist. Wie das Onlinemagazin "The Next Web" berichtet, ist die teuerste je verkaufte Domain die Urlaubs-Seite VacationRentals.com. 35 Millionen US-Dollar hat der Käufer dafür springen lassen. Platz zwei belegt PrivateJet.com – die Webadresse hat immerhin knapp über 30 Millionen gebracht.

Sex.com schafft es nur auf Platz drei
Erst auf dem dritten Platz findet sich das 2010 verkaufte Sex.com. Angesichts des Internetverkehrs, den diese Domain verursacht, verwundert der Kaufpreis von 13 Millionen Dollar wenig. Für zwei Millionen Dollar weniger wechselte bereits 2001 Hotels.com den Besitzer, knapp unter zehn Millionen kostete die Domain Fund.com, die sich 2008 ein Finanzdienstleister gekauft hat. Platz sechs geht wieder an die Pornoindustrie: Die Webadresse Porn.com wurde 2007 für 9,5 Millionen US-Dollar veräußert.

Als Glückspilz könnte man den ehemaligen Besitzer der Domain fb.com bezeichnen, der seine Internetadresse im Jahr 2010 um 8,5 Millionen Dollar an das soziale Netzwerk Facebook verkauft hat. Knapp dahinter folgen die Domains Business.com und Diamond.com, die je 7,5 Millionen Dollar eingebracht haben sollen. Auf den zehnten Rang kommt dem Magazin zufolge eine Domain für Durstige: Beer.com wurde 2004 für sieben Millionen Dollar an einen Domainhändler verkauft.

Korea.com ist teuerste Landesadresse
Auf den Plätzen 11 und 12 folgen die Glücksspiel-Adressen Casino.com und Slots.com. Beide brachten ihrem ehemaligen Besitzer 5,5 Millionen Dollar ein. Die Spielzeug-Adresse Toys.com kostete immerhin 5,1 Millionen Dollar – gefolgt von den Domains Korea.com und SEO.com, für die jeweils fünf Millionen US-Dollar bezahlt wurden.

Der Handel mit Domains wird freilich weitergehen und es ist durchaus denkbar, dass in den nächsten Jahren andere Internetadressen in die Liste der teuersten Domains der Welt vorstoßen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine ganze Reihe neuer Adresszusätze zugelassen werden soll, dürfte frischen Wind in den Handel mit begehrten Webadressen bringen. Man darf gespannt sein, wie viel Geld findige Geschäftsleute mit den neuen Adressen verdienen.

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