Elektronische Armee

Syrische Hacker greifen “Washington Post” an

Web
16.08.2013 09:49
Der Internet-Auftritt der "Washington Post" ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Die Seite sei manipuliert worden, teilte die US-Zeitung am Donnerstag mit. Beim Aufrufen bestimmter Artikel seien die Leser auf die Homepage der Hackergruppe "Syrische Elektronische Armee" weitergeleitet worden. Die "Washington Post" benötigte einige Zeit, um das Problem zu lösen.

Nach unbestätigten Medienberichten wurden auch andere Verlagshäuser Opfer der Hackergruppe, die laut "Washington Post" den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad unterstützt. In der Vergangenheit griff sie unter anderem schon die britische BBC, die Nachrichtenagentur AP und die "Financial Times" an. Die "Syrische Elektronische Armee" wirft westlichen Medien vor, falsch über den Bürgerkrieg in Syrien zu informieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass Medienunternehmen ins Visier von Hackern geraten. Mutmaßlich aus China stammende Hacker (siehe Infobox) hatten sich bereits vor einigen Monaten bei zahlreichen US-Zeitungen, unter anderem der traditionsreichen "New York Times", eingeschlichen und die Netzwerke durchforstet. Die Attacke wurde als Folge kritischer Berichte über China gesehen.

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