Ein wirklich anonymer Browser sei der Pirate Browser allerdings nicht, berichtet die Filesharing-Nachrichtenseite "TorrentFreak". Die Software ziele vorrangig auf die Umgehung von Sperren ab, weniger auf das anonyme Surfen. Wer möglichst unerkannt durchs Netz surfen will, sollte also weiterhin auf das TOR-Browserbundle zurückgreifen.
Der Browser der Torrent-Seite kommt mit Lesezeichen für eine Reihe populärer Filesharing-Seiten und nutzt das Add-on Foxy Proxy sowie bestimmte Voreinstellungen, um in Ländern wie Großbritannien oder Irland Zugang zur Piraten-Website herzustellen, obwohl diese eigentlich von den Internetprovidern blockiert wird. Im Moment gibt es die Software nur für Windows, Versionen für MacOS und Linux sollen folgen.
"Pirate Bay" entzieht sich Behörden seit zehn Jahren
Die Website "The Pirate Bay" ist seit zehn Jahren Anlaufstelle für Nutzer, die über das Torrent-Netzwerk Dateien austauschen. Der Seite wird angelastet, immer wieder für Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden. Die Gründer der Plattform wurden deswegen bereits von einem schwedischen Gericht verurteilt.
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