Die vielen Downloads bei "Game of Thrones" seien im Grunde nichts anderes als hervorragende Mundpropaganda, zitiert "The Verge" den Warner-Manager. Dass die Serie weltweit in den Tauschbörsen unter den Top-Downloads zu finden ist, scheint den Chef des Medienkonzerns also beinahe zu freuen.
Hohe Downloadzahlen als Kompliment
Er ist nicht der erste "Game of Thrones"-Verantwortliche, der nicht nur Schlechtes an den hohen Downloadzahlen findet. Zuvor hatte bereits Regisseur David Petrarca die Meinung geäußert, dass die hohen Downloadzahlen mit für die große Begeisterung für "Game of Thrones" verantwortlich seien. Und auch der Autor der Saga, George R. R. Martin, nannte die hohen Downloadzahlen bereits ein "Kompliment" – wenngleich eines, das man nicht unbedingt bekommen möchte.
Wirklich zu schaden scheinen die hohen Downloadzahlen den Machern von "Game of Thrones" nicht. Laut Bewkes seien die Abonnentenzahlen bei Warners Serien-Kanal HBO relativ konstant. Dass Episoden der Serie im Internet die Runde machen, vergleicht er mit "Cable Sharing". "Die Leute haben immer Kabel zu ihren Nachbarn verlegt", sagt er. "Und unsere Erfahrung ist, dass das zu einer höheren Durchdringung, mehr Abonnenten und einem gesünderen HBO führt."
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