Nur jeder 10. bleibt

Auf Nummer sicher: NSA baut Administratoren ab

Web
09.08.2013 08:31
Der US-Geheimdienst NSA will nach den jüngsten Enthüllungen über seine Ausspähaktivität das Risiko weiterer Veröffentlichungen senken und fast alle seine Systemadministratoren überflüssig machen. Erreicht werden soll das durch eine größere Automatisierung der Computersysteme. Damit soll die Zahl der Personen mit direktem Zugang zu geheimen Daten reduziert werden, sagte NSA-Chef Keith Alexander (Bild) am Donnerstag auf einer Konferenz über Cybersicherheit in New York.

"Was wir gerade machen - nicht schnell genug -, ist die Reduzierung unserer Systemadministratoren um rund 90 Prozent", sagte er. Zuvor hatte der Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden, einer von rund 1.000 Administratoren, zahlreiche geheime Dokumente über die Arbeit der NSA veröffentlicht und damit deutlich gemacht, dass der Geheimdienst fast den gesamten Internet- und E-Mail-Verkehr der Welt überwacht und die Daten der Nutzer speichert.

"Niemand hat vorsätzlich Gesetze verletzt"
Einmal mehr verteidigte Alexander am Donnerstag dieses Vorgehen der NSA, das von der Presse in einem falschen Licht dargestellt werde. "Niemand hat vorsätzlich oder wissentlich Gesetze verletzt oder versucht, Bürgerrechte oder die Privatsphäre zu verletzen", so der Geheimdienstchef.

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