Geschichten von spukenden Geistern erzählt man sich an vielen Orten dieser Welt – so auch im knapp 52.000 Einwohner zählenden Summerville im US-Bundesstaat South Carolina. Für die mysteriöse „Geisterlaterne“, die Bewohner und Besucher der Stadt gesehen haben wollen, dürfte es nun jedoch eine recht irdische Erklärung geben.
Der Legende nach handelt es sich beim sogenannten „Summerville Light“, das man manchmal über den Bahngleisen in einer abgelegenen Gegend der Stadt schweben sieht, um eine Laterne, die von einem Geist getragen wird, dessen Ehemann bei einem Zugunglück seinen Kopf verlor. Zu Lebzeiten hätte sich die Frau jeden Abend mit ihrem Mann bei den Gleisen getroffen, um gemeinsam im Schein der Laterne zu ihrem Haus zurückzugehen. Unfähig, seinen Tod zu verarbeiten, setzte sie ihr Ritual des Wartens an den Bahngleisen fort, heißt es.
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