Die FPÖ hat über eine parlamentarische Anfrage lanciert, dass der Vater von SPÖ-Chef Andreas Babler bei einer Operation in einem Wiener Krankenhaus vorgereiht worden sei. Nun nimmt das Spital dazu Stellung.
Das Orthopädische Spital Speising weist die Behauptung der Freiheitlichen entschieden zurück. Die Termine würden ausschließlich nach medizinischer Kriterien vergeben. „Je akuter, desto schneller.“
Der besagte Patient sei als dringlicher medizinischer Fall eingewiesen worden und musste innerhalb kürzester Zeit operiert werden musste. „Es gibt keine Sonderbehandlung bei uns“, so ein Sprecher des Ordensspitals.
Es gibt keine Sonderbehandlung bei uns.
Sprecher des Orthopädischen Spitals Speising
Wie es zum Verdacht der FPÖ überhaupt kam? Ausgangspunkt waren demnach Aussagen von Klinikmitarbeitern, wonach der Vater des SPÖ-Chefs im Sommer „auffallend rasch“ operiert worden sein soll.
Auch SPÖ dementiert wütend
Bereits zuvor dementierte die SPÖ wütend (ohne auf den Vorwurf einzugehen) und nennt den Eingriff in die Privatsphäre „beispiellose politische Unkultur“.
Eingebracht wurde die Anfrage von FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. Sie fordert von der roten Gesundheitsministerin Korinna Schumann „lückenlose Aufklärung“ über den Verdacht.
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