Die Wiener Kryptoplattform Bitpanda hat als eine der ersten Krypto-Plattformen die EU-weit gültige MiCAR-Lizenz von der deutschen Regulierungsbehörde BaFin bekommen. Damit könne die Position als vertrauenswürdige Krypto-Plattform ausgebaut und der Wachstumskurs weiter beschleunigt werden, hieß es von Bitpanda.
Die Einführung der „Markets in Crypto Assets Verordnung“ (MiCAR), die seit Jahresanfang vollumfänglich gilt, reduziere die operative Komplexität und eröffne „kosteneffiziente Wege zur Skalierung“, so Bitpanda.
Mit der MiCAR-Lizenz werden die Regeln für Krypto-Anbieter zwar strenger und der Schutz für Anlegerinnen und Anleger erhöht, die Lizenz, die von einem EU-Staat ausgestellt wird, gilt aber auch in jedem anderen EU-Staat. Bitpanda war allerdings schon vor der MiCAR-Lizenz in zahlreichen europäischen Ländern lizenziert und tätig.
Bitpanda rechnet mit weiterem Wachstum
Die Vereinheitlichung der Regulierung will die Plattform für weiteres Wachstum nützen. Nach einer Million User im Jahr 2019 haben mit Ende 2024 bereits sechs Millionen Menschen Bitpanda genutzt. Zum Vergleich: 2019 hatte das Unternehmen rund eine Million Nutzer. Für heuer rechnet das Unternehmen dank der neuen Lizenz mit einem weiteren Zuwachs.
Bitpanda wurde 2014 in Wien gegründet und hat sich seither als einer der größten Krypto-Broker Europas etabliert. Laut offizieller Website sind dort derzeit 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
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