Nach Facebook & Co.

Auch Yahoo macht Zahl der NSA-Anfragen öffentlich

Web
18.06.2013 12:24
Nach Facebook, Microsoft und Apple hat nun auch der Internetkonzern Yahoo genauere Auskünfte über das Ausmaß der Datenüberwachung durch den US-Geheimdienst NSA gegeben. Demnach sollen zwischen 1. Dezember 2012 und 31. Mai diesen Jahres rund 13.000 Spähanfragen an den Internetpionier gerichtet worden sein, wie Yahoo am Dienstag mitteilte.

Die meisten Anfragen drehten sich dem Internetpionier zufolge um Betrug, Selbstmord, Entführungen und andere kriminelle Angelegenheiten, es habe jedoch auch einige unter Verweis auf das US-Geheimdienstgesetz gegeben, teilte Yahoo mit, nachdem kurz zuvor bereits Facebook, Microsoft und Apple Auskunft zum Umfang der Anfragen der US-Regierung gegeben hatten.

Berichten zufolge greifen US-Sicherheitsbehörden im Rahmen des sogenannten PRISM-Programms zur Terrorabwehr weltweit direkt auf Millionen Nutzerdaten von insgesamt neun IT-Konzernen zu. Die Firmen selbst haben einen solchen direkten Zugriff bislang stets dementiert.

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